Dienstag, Februar 21, 2017

Taschen-Sew-Along 2017- Februar




Ordnungshelfer standen diesen Monat auf dem Programm vom Taschen-Sew-Along von Katharina ( greenfietsen) und Katharina ( 4freizeiten)

Da ich gerade im Rahmen vom Frühjahrsputz unser Arbeitszimmer aufgräumt habe, gingen meine Gedanken erstmal in diese Richtung. Aber dann wurde es doch ganz was anderes:

Vor einigen Jahren habe ich für unser Gästebad ein Utensilio für unsere frischen Gästehandtücher genäht. Und auch wenn es auf der Nordseite nicht so die starke Sonneneinstrahlung  mit Dachüberstand gibt, war ich beim genauen Hinsehen überrascht, daß Stoff und vor allem das Wachstuch an gewissen Stellen verblichen waren!   

Da mußte jetzt was Neues her!

Somit den alten Freebie-Schnitt von farbenmix rausgeholt und mit neuen Stoffen genäht.

Herausgekommen ist dann dieses neue Utensilio:



Die Bilder haben keine gute Qualität, da es einfach zu dunkel ist zur Zeit... hier scheint seit Tagen keine Sonne...
 





Das Wachstuch habe ich schon viele Jahre und es hat auf diesen Einsatz gewartet. Leider passte es vom Rapport nicht ganz, sodaß ich dann im Bodenbereich noch mit cremefarbenen Kunstleder "angestückelt" habe, damit man an der Seite gut die Strandhäuser sehen kann.... und der Innenstoff ist auch schon gut abgelagert.... feiner Chevron in blau....

Und das alte Utensilio? Das tut mir noch im Schrank gute Dienste.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Dienstag,

Dorothee

Sonntag, Februar 12, 2017

12 von 12 - Februar 2017


Heute geht es in die zweite Runde in 2017.
Ein mehr oder weniger entspannter Sonntag liegt vor uns....

Noch vor dem Frühstück wurde hier gebaut.

Turmbau im Zwillingsland

 die tägliche Dosis für Zwilling 2

 Sonntags gibt es Kakao

 Nachmittags Kinder und Hund lüften

 immer noch zu kalt für die Bienen

 zumindest die Schneeglöckchen trauen sich langsam raus

auch die Winterlinges sind da

 neben Spielen musste noch dieser Webrahmen
vorbereitet werden

 ein freies Stückchen Fußboden zu sehen....
Aufräumen im Arbeitszimmer!

 im Chaos in aller Seelenruhe Weben...

ich hasse Jeanshosen zu flicken... ganz besonders kleine!!

zum Abschluß endlich auf dem wieder freien Zuschneidetisch das
nächste Projekt vorbereiten....  #6köpfe12blöcke  #12blöckefebruar
#churndash

Aber jetzt ruft die Couch ganz laut!

Wer sonst noch so alles mitgemacht hat, seht Ihr wieder bei Caro.

Vielen Dank für's Vorbeischauen!
Euch noch einen schönen Sonntagabend!

Dorothee

Montag, Februar 06, 2017

Unsere Alternativbeispiele auf dem Weg zu weniger Plastik

Am Anfang steht man mit seiner Idee #zerowaste vor einem schier endlosen Berg.... für mich war es total hilfreich bei Olga und ihrem sehr informativen Blog die Wastegallery zu sehen. Olga listet hier nach Wohnräumen sortiert auf, was womit/ wodurch ersetzt werden kann im Sinne von Zerowaste.

Nebenbei hat Olga im letzten Jahr in Köln einen eigenen Unverpacktladen - Tante Olga - eröffnet, total spannend.

Was ist bei uns passiert?

1.Wir haben im Winter unseren Orangenessigreiniger angesetzt. Die Menge abzuschätzen finde ich sehr schwierig. Zum Glück habe ich noch aus alten Zeiten einige 5l Glasgefäße, die ich gut für sowas nutzen kann. Ich habe 2l angesetzt, perfekt in der Orangenzeit Anfang des Jahres, und es hat gut ausgereicht.

2.Unsere Flüssigseife wurde nach und nach durch Seifenstücke ersetzt. Noch haben wir an einem Waschbecken  Flüssigseife... man wundert sich dann doch, wie lange das Aufbrauchen dauert.

3. Wir haben unsere Papiertaschentücher durch Stofftaschentücher ersetzt... klappt sehr gut.

4. 10Jahre habe ich Spülmaschinentabs bei unserer Spülmaschine verwendet... ohne mir darüber je Gedanken zu machen.. war halt praktisch! Nun ging die Packung zu Ende, und ich habe dann lange gesucht, um ein loses Spülmaschinenpulver zu bekommen, da ich und insbesondere mein Mann arge Bedenken hat, das Pulver durch ein Haushaltsrezept auszutauschen. So auch beim Glasreiniger. Den haben wir bei unserem Besuch beim Unverpacktladen in Heidelberg in einer Glasflasche abgefüllt mitgenommen.

5. Frischkäse machen wir selber. Dazu benötige ich lediglich 10%igen Joghurt im Glas, ein Mulltuch und eine Schüssel und eine Nacht. Der Joghurt tropft ab, und morgens habe ich cremigen Frischkäse.

6. Zahnpasta: Im Netz kursieren diverse Rezepte rum, um die übliche Zahnpasta zu ersetzen. 
Wir haben noch nicht so das für uns alle Fünf passende Rezept gefunden, probieren also weiter aus.. und haben unsere Zahnpasta durch Dentatabs ersetzt, was unheimlich praktisch ist, und von allen akzeptiert wird.

7. Im Herbst haben wir fleissig Kastanien gesammelt... und dann im Mixer geschreddert... jetzt hoffe ich, daß unser Vorrat für 1 Jahr reicht und wir dann mit dem Kastanienschrot unsere Buntwäsche nur waschen brauchen. Für die Weißwäsche habe ich noch "altes" Waschpulver.

8. Wir benutzen größtenteils Stoffservietten am Tisch.

9. Der Einmalrasierer und der Nassrasierer von meinem Mann haben wir durch einen Rasierhobel ersetzt.

10. Flüssigshampoo haben wir das ganze Jahr über aufgebraucht und dann durch Shampoobars oder festes Shampoo / Haarseifen ersetzt, wobei ich noch nicht das richtige feste Shampoo gefunden habe... trotz sauerer Rinse mit Apfelessig sind meine Haare schnell fettig und sehr steif, fast wie ein Helm... Wobei ich bei normalem Flüssigshampoo nie Probleme habe... mit der Seife sehen selbst ganz frisch gewaschene Haare nicht danach aus. Da benötige ich noch gaaaanz viel Geduld. Über Tipps bin ich sehr dankbar!  :-)

11. Wir haben unsere bisher beim großen Schweden im 100erPack gekaufen Teelichter aufgebraucht, und durch neue hüllenlose Teelichter aus Biomasse ersetzt. Sie duften im Karton ein wenig nach Frittenbude ;-) aber nicht beim Abbrennen. Sie brennen sogar länger als die üblichen Teelichter, und ich persönlich finde es sehr beruhigend, daß ich jetzt kein Palmöl verbrenne! 

12. Unseren B*rita Wasserfilter bestücken wir nun genau zum 12. Mal mit selbstbefüllten Patronen. Was allein da ein Müll vermieden wird! 

13. Briefmarken und Plastik? Ihr kennt die selbstklebenden Marken? Total praktisch.... aber eben mit Plastikfolie!!! Warum nicht einfach die Marken zum Befeuchten nehmen? Einfach mal drüber nachdenken!

14. Butter statt Margarine. Für die Kinder ein schönes Schauspiel, wenn aus Sahne geschüttelt oder mit dem Handmixer geschlagen, Butter wird. Die Buttermilch wird dann für Waffeln oder Brot oder Pfannkuchen verwendet. Das Pfandglas wird wieder zurückgegeben. 

15. Unser Notizblock war leer.... irgendwie kam ich nicht dazu einen neuen zu kaufen. Wir haben angefangen, die Blankoumschläge zu sammeln, und dann auf das Maß der Kiste vom Notizblock zu schneiden. Vorher habe ich diese Umschläge immer kleingerissen und ins Altpapier geschmissen. Jetzt verwenden wir seit gut einem Jahr dieses Blätter, und es reicht für unsere Notizen völlig aus.... und wir mußten zwischenzeitlich die Umschläge lagern, da wir so viele bekommen haben, und wir mit dem Beschriften gar nicht hinterherkamen... Sowas wird einem im laufenden Alltag gar nicht bewußt, wieviel Papier so verbraucht wird allein durch die normale Post.

16. Wir haben Eierschalen gesammelt, getrocknet und dann zerkleinert. Sie helfen unheimlich gut beim "Spülen" von Flaschen ( Milch, Sahne, Buttermilch...) somit benötigt man gar kein Spüli.

17. Wir haben ganz einfach die Milch in Tetrapacks durch Milch in Pfandflaschen ersetzt- und sie schmeckt uns noch viel besser....

18. Tee in Teebeuteln wurde durch losen Tee ersetzt.

19. Zum Metzger mit der Dose gehen. In den Supermärkten ist die Praxis mit den großen schwer abzumachenden Aufklebern etwas kompliziert.... aber bei unseren Metzgern so vor Ort sind wir schon bekannt. Alles kein Problem und total unkompliziert.

20. Reis ohne Kochbeutel und ohne Plastik zu bekommen war für mich eine Herausforderung.... fast unmöglich... wenn nicht beim Unverpacktladen eingekauft.
Aber dann habe ich plötzlich einen Asialaden aufgetan, an dem ich schon seit Jahren vorbeifahre, ohne ihn bemerkt zu haben..... die Dame, die den Laden führt hat es nicht so mit den Öffnungszeiten, aber bisher hatte ich Glück und bei ihr hole ich nun unseren Jasminreis..... im Beutel, also unverpackt bei ihr.... in Superqualität und fairem Preis. Mit 2kg kommen wir eine Weile aus... inzwischen lieben die Kinder den Duft und den Geschmack.

21. Joghurt war bei uns ein sehr großes Thema. Wir haben Unmengen an Joghurt in Plastikbechern verdrückt. Palettenweise hat mein Mann für uns eingekauft. Von meiner Mutter habe ich einen alten Yoghurtmaker geerbt... nichts ist leichter als Joghurt selbst anzusetzen.  Die unterschiedlichen Sorten erzielen wir durch Zugabe von selbstgemachter Marmelade. Klappt hervorragend, und Unmengen von Plastik wurden somit allein von unserer Familie eingespart... nur allein mit diesem Swap!

22. Ich habe eine ganze Weile Brot selbstgebacken, leider klappte es nicht mit dem Sauerteig. In 2016 sind wir keine Freunde geworden... aber ich versuche es jetzt erneut wieder....

23. Einkaufsroutine verändern, ich habe, als unsere Äpfel aus unserem Vorrat aufgebraucht waren, das Obst beim Obstbauern gekauft, preislich fair... noch dazu konnte ich die frischen Erdbeeren für meine Marmelade unverpackt einkaufen. Dort kann ich mit meinen selbst mitgebrachten Dosen und Beuteln alles vor Ort einkaufen. Dort gibt es das größte Verständnis. Einmal kam ich ungeplant dort vorbei, nahm u.a. Erdbeeren mit, und habe die Plastikschalen bei meinem nächsten Besuch gespült wieder zurückgegeben. Meine 5kg Äpfel bekomme ich in meinen Jutebeutel... normal werden sie in Plastiktüten gefüllt....

24. Beim Bäcker das Brot direkt in den Beutel geben lassen, und auch bei Brötchen klappt das wunderbar.... dann hat man auch die Papiertüte gespart!

25. Deo selbst hergestellt.... das übliche Deo aus dem Roller oder aus der Spraydose haben wir kurzerhand ersetzt.... ein Rezpet im Internet haben wir ausprobiert.... und wir haben es gut vertragen und sind beide zufrieden damit.

26. Eine unserer einfachsten Wechsel war der Austausch von feuchtem Toilettenpapier durch Kokosöl.
Auf jedem Bad steht ein kleines Glas Kokosöl.... jetzt weiß, cremig..... bei den kälteren Temperaturen auch fest... im Sommer flüssig.... und ich frage mich die ganze Zeit, warum habe ich das noch nicht bei den Zwillingen verwendet?!?!


Hat jetzt jemand wirklich bis hierhin gelesen?!?! 
Wow....
Ich könnte die Liste jetzt noch weiterführen... aber ich denke, für heute reicht es mit Beispielen, wie und was wir gemacht haben...
Ich denke, später werde ich nochmal die Liste weiter fortführen.....

Vielleicht habt Ihr auch ganz einfache Tipps, wie wir Müll allgemein und Plastik im Speziellen vermeiden und/oder ersetzen können.... nur her damit!

Schöne Grüße aus dem Knusperhäuschen im Odenwald,
Dorothee

Freitag, Februar 03, 2017

Literatur auf dem Weg zu weniger Plastik und Müll im Haushalt

Wie schon erwähnt, haben wir im vergangenen Jahr viele Alternativen gesucht. Ich habe mich im www auf diversen zerowaste-blogs durchgelesen, Erfahrungsberichte gelesen, Rezepte gesammelt. Ich habe einige Bücher zu dem Thema gelesen, es werden immer mehr.... 

Euch ans Herz legen kann ich Euch diese hier:

Von der Nadine, die auch einen sehr informativen Blog führt: 


 Bei der Shia ( wastelandrebel) lese ich auch schon lange mit... immer wieder werden hier praktikable Alternativen gegeben.... immer wieder verblüffend, wie einfach manche Dinge sein können! 

 Shia führt auf ihrem Blog auch eine immer aktuelle Liste von Zerowastebloggern und genauso interessantc die Listen über Bulkkaufläden.
Schaut dann einfach mal bei ihr vorbei, ob auch ein Unverpacktladen in Eurer Ecke ist.

Parallel dazu habe ich noch das Buch von Bea Johnson, der Zerowastepäpstin gelesen:


Auch Bea hat einen eigenen Blog ( zerowastehome)


Sandra hat auch einen Blog, der sicherlich auch den ein oder anderen Tipp bereithält.
In dem Buch sieht man sehr anschaulich, wie der Weg von der Idee bis hin zur Praxis verläuft... wenn man sich erstmal bewußt macht, egal wie, wieviel Plastik uns umgibt.... und wie das ist, Alternativen zu suchen.... 

Diese kleine Auswahl hilft Euch auch vielleicht weiter? Würde mich sehr freuen.
Vielleicht habt Ihr auch noch andere Lektüre, die Euch gefallen hat?  Über weitere Lesetipps bin ich immer wieder dankbar.

Schöne Grüße aus dem Odenwald,
Dorothee

Mittwoch, Februar 01, 2017

Fazit nach 12 Monaten Müllvermeidung

Vor gut einem Jahr haben wir uns als Familie zum Ziel gemacht, dem Müllwahnsinn und Plastikwahnsinn in unserem Haushalt den Kampf anzusagen.
Ich hatte Euch davon erzählt.
Im Laufe des Jahres ist hier einiges passiert. Vielleicht nicht im großen Rahmen, aber für uns bedeutete es immer einen Schritt weiter auf unserem Weg.
Wir haben unsere Einkäufe und unsere Gewohnheiten genauer betrachtet, und Alternativen gesucht. Nicht immer einfach, alternative Einkaufmöglichkeiten gesucht und gefunden, neue Einkaufsroutinen entwickelt und vieles ausprobiert.

Neben dem Aufbrauchen des Vorhandenen habe ich entsprechende zerowaste-Alternativen gesucht und eingekauft.
Es hat unser Leben bereichert. Nicht alles ist immer und überall durchzusetzen, ich hatte Probleme z.B. mit meinem Sauerteig, der immer- auch im 4. Anlauf- nach einer gewissen Zeit schlecht wurde.... Brotbacken macht Spaß und das Brot schmeckt uns sehr gut... aber es funktioniert nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Somit haben wir uns vorerst dazu entschieden, unser Brot frisch beim Bäcker zu kaufen... mit unserer Brottasche.
Andere Wechsel waren einfacher...

Der Wechsel auf Biomasseteelichter in Edelstahlhülle

Deo: selbstgemacht

Wechsel bei Zahnseide auf Naturseide

Zahnpasta adè: Dentatabs klappt super

Was uns immer mehr auffällt, ist der Plastikmüll, der von "außen" kommt. Es lässt sich nicht immer vermeiden, aber es ist auch schön zu beobachten, daß die Kinder sehr aufmerksam sind. Bisher haben wir uns aber noch keine 100%ige Strategie dagegen entwickelt. Oft fällt es uns dann ehr im Nachhinein ein.

Definitiv verändert hat sich unser Einkaufsverhalten, auch wenn wir mal in die Stadt fahren. 

Nebenbei wird hier immer wieder ausgemistet und hinterfragt, ob wir das auch noch wirklich brauchen... 
Zerowaste ist hier noch nicht viel, das ist wirklich ein langer Weg, aber wir haben das Gefühl, mit unserem Plastik- und Müllreduzieren sind wir auf dem richtigen Weg. Es fühlt sich für uns gut an.

Wir kaufen vieles für die Kinder auf dem Flohmarkt, verkaufen parallel dazu unsere Kindersachen wieder, um Platz für "Neues" zu schaffen. Aber auch für den Rest des Haushaltes wird viel bei e*bay -Kleinanzeigen geschaut, sei es Teppich oder bestimmte andere Dinge. 
Auch bei den Geburtstagsfeiern der Kinder haben wir versucht möglichst Müllfrei zu feiern. Was ziemlich gut geklappt hat, wenn auch nicht 100%. Aber das ist auch jetzt nicht unser Focus.

Zuletzt das Fest der Feste! Schon seit mehreren Jahren haben wir Geschenkesäcke für die Kinder. Somit müssen die Geschenke nicht nochmal extra verpackt werden.
Allgemein war hier auch weniger mehr.

Unser Fazit nach 12 Monaten: weiter so... denn das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht!!
Wichtig ist und bleibt aber für uns: Es muß uns allen Spaß machen besonders den Kindern.
Ich hatte Euch ja schon ab und an davon berichtet.... ich denke, das werde ich in Zukunft auch weiter so halten.

Schöne Grüße aus dem Odenwald,
Dorothee
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